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Pointfusion Online Workshop November 2022


Wo kommt Pointfusion her?

Pointfusion wurde von dem Künstler Pierre Fouché entwickelt. Er arbeitet gerne mit dem Tüllgrund, wollte aber die Zierelemente der flandrischen Spitze und der Binche-Spitze nicht missen. Er experimentierte mit verschiedenen Varianten, bis er eine entwickelt hatte, bei der sich beides gut vereinen ließ. In seinem ersten Workshop zu dem Thema gaben die Teilnehmer der Technik den Namen Pointfusion. Mit „point lace“ wird im Englischen die Tüllspitze bezeichnet und Fusion meint im Englischen das gleiche wie im Deutschen: Verschmelzung, daher Pointfusion.


Was erwartet dich auf dem Workshop?

In dem Workshop werden wir einen Entwurf erstellen, den du im Anschluss des Kurses klöppeln kannst. Du brauchst keine Entwurfsidee. Wir werden mit einem leeren Blatt Papier im Raster 60° im Format A2 beginnen. Nach Lust und Laune werden wir Gründe und Zierelemente auf das Raster bringen. Daraus wird sich der Entwurf entwicklen.

Rasterpapier 60° im Format A2 (4* A4)
Erste Gründe auf dem Raster

Wir beginnen mit einem einfachen Grund, wie Löcherschlag oder gedrehten Löcherschlag, und arbeiten uns dann zu aufwändigeren Elementen, wie Schneeflocken oder schräger Ziergrund, vor, bis unser Papier gefüllt ist.

Danach wählen wir mit einem Bildsucher („Viewfinder“) den Ausschnitt aus, der uns am spannendsten erscheint und den wir später klöppeln wollen.

So könnte ein Ergebnis später aussehen:


Welche Voraussetzungen brauchst du?

Das wichtigste ist, dass du dich traust einfach ins kalte Wasser zu springen und mit Gründen zu spielen. Ansonsten solltest du technische Zeichnungen lesen können und eine der unzähligen Klöppelarten, wie Torchon oder Tüll beherrschen.


Welches Material benötigst du?

Das hängt davon ab, ob du lieber mit Papier oder elektronisch arbeitest. Im Workshop werden die Techniken vorwiegend auf Papier demonstriert. Eine Vorlage des Rasters wird als pdf im Vorfeld zur Verfügung gestellt.

  • Papier: Ausdruck des 60° Rasters (4*), Transparentpapier, einen sehr guten Fineliner (Dicke: 0,3 oder 0,5), Buntstifte, Klebestift oder Tesafilm, ggf. einen Bleistift, sowie einen Tippex-Stift. Eine Anleitung, um einen Bildsucher (Viewfinder) zu erstellen wird im Workshop gegeben.

  • Elektronisch: Rechner/Laptop, das von dir bevorzugte Zeichenprogramm und Zugriff auf einen Drucker. Das Raster kannst du entweder in deinem Zeichenprogramm generieren oder die Vorlage (pdf) hineinladen. Den Drucker brauchst du nur, um später den Klöppelbrief auszudrucken.


Wie läuft der Workshop ab?

Der Workshop wird online über Zoom durchgeführt. Nach Anmeldung und Überweisung der Workshop-Gebühren bekommst du den Link sowie alle benötigten Unterlagen rechtzeitig vor dem Workshop zugesendet. Von Vorteil ist es, wenn du dich per Rechner (oder Laptop) und deinem Handy anmeldest. Deine Handy-Kamera kannst du dann bei Bedarf auf deine Zeichnung richten. Das vereinfacht es, wenn du eine Rückmeldung dazu benötigst. Es geht aber auch mit nur einer Kamera.


Wer führt den Workshop durch?

Der Workshop wird von kloeppeln.at ausgerichtet und von lacebutwhy durchgeführt. Dahinter stecken Sonja Schrammel und Cordula Pröfrock. Wir sind beide begeisterte Entwerferinnen und Klöpplerinnen und haben uns in unserer Klöppelausbildung kennen- und schätzen gelernt haben. 


Wann findet der Workshop statt und wo melde ich mich an?

Der Workshop wird in drei Teilen durchgeführt: 14.11., 21.11. und 28.11. jeweils ab 18.00h bis 21.30h incl. Pausen. Anmeldung und Kosten laufen über kloeppeln.at.